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Gibt es die perfekte Golfrunde?
So könnte sie aussehen...

1. Die magische Runde in den 50ern

Ganz klar, für die Tourprofis ist eine perfekte Runde gleichbedeutend mit einem Score in den 50ern. Martin Kaymer hat die magische Grenze bereits unterboten, während Ryo Ishikawa mit einer 58er-Runde auf der Japan Tour sogar noch einen drauf setzen konnte. Den Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde hält aber jemand anderes: Der Australier Rhein Gibson benötigte 2012 auf der Golweek´s National Pro Tour lediglich 55 Schläge. Einfach unglaublich diese Profis...

 

2. Die erste Runde unter Par

Aber nun genug von den Profis und ihren unfassbaren Rundenergebnissen. Für die ambitionierten Golfer unter uns kann schließlich schon die erste Runde unter Par zur perfekten Golferfahrung werden. Und auch als Anfänger im Golf ist die perfekte Runde gar nicht so abwegig: Denn sorgt das erste regulär gespielte Par, egal an welchem Loch, nicht für lang anhaltende, euphorische Gefühle und somit für die perfekte Runde?

 

3. Ein/zwei Hole(s)-in-One

Manchmal kann bereits ein einziger Schlag entscheiden, um aus einer normalen eine perfekte Runde zu machen. Die Rede ist natürlich von einem Hole-in-One! Wem dies gelingt, sollte doch nun wirklich alle anderen, gefühlten 150 Schläge vergessen. Falls ihr hingegen dazu neigt, extrem perfektionistisch veranlagt zu sein, nehmt euch doch einfach ein Beispiel an Brian Harman. Dem US-Amerikaner gelangen 2015 auf der PGA Tour gleich zwei Holes-in-One in einer Runde. Kann man mal machen...

 

4. Der perfekte Platz

Nicht immer muss die perfekte Runde mit dem eigenen Spiel oder Score zusammenhängen. Mitunter reicht auch einfach ein traumhafter Golfplatz. Dann heißt es: Abschalten, das eigene Golf in den Hintergrund stellen und die malerische Landschaft genießen. Egal, ob Whistling Straits, Pebble Beach oder St. Andrews, die Golfwelt hält jede Menge traumhafter Plätze parat, auf denen man die perfekte Runde spielen kann.

 

5. Die erste Runde mit dem eigenen Nachwuchs

Golf verbindet! Und das nicht nur mit Golfpartnern, Freunden oder Fremden. Das Besondere an unserem Sport ist es doch, dass Golf ein Spiel für die ganze Familie ist. Hat der eigene Nachwuchs sich tatsächlich dafür entschieden den Schläger zu schwingen, so kann aus Sicht der Eltern auch gerade die erste Runde mit den Kindern zum perfekten Erlebnis werden.

 

6. Der perfekte Flight

Wer kennt es nicht? Die Bälle fliegen kreuz und quer, die Putts lippen reihenweise aus und zu guter Letzt geht die Topperei los. Nichts klappt so wie man es sich vorstellt. Und doch, auch solch eine Runde kann zur perfekten werden. Man braucht nur den richtigen Flight. Eine schöne Zeit mit Menschen, die man gern hat, zu verbringen, lässt schließlich jeden noch so schlechten Schlag in einem anderen Licht erscheinen. Gut, zugegeben, eine Prise Galgenhumor kann vielleicht auch nicht schaden.

 

7. Das perfekte Gefühl

Nicht jeder Golfer ist auf dem Platz so eine coole Socke wie beispielsweise Miguel Angel Jimenez. Der Zigarre rauchende Spanier mit dem Spitznamen "The Mechanic" hat nicht nur einen besonderen Schwung, sondern vermittelt zudem ein einzigartiges Gefühl der Lockerheit beim Golfen. Gefühl ist hierbei das richtige Stichwort: Nicht immer stimmt das Ergebnis, doch an manchen Tagen macht es auch bei uns einfach "Klick" und man fühlt den perfekten Schwung. Dann kann ein Tag auf dem Golfplatz ebenso zur perfekten Runde werden.

 

8. Der nächste Tag

Falls ihr nun noch keine Runde mit Hole-in-One gespielt habt, noch nicht auf den schönsten Plätzen dieser Welt unterwegs ward oder in der Vergangenheit häufig mit einem alles andere als perfekten Gefühl vom Golfplatz nach Hause kamt, denkt daran: Es fühlt sich zwar gerade vielleicht noch weit weg an, aber es gibt immer einen neuen Tag und eine neue Gelegenheit, um der perfekten Runde näher zu kommen. Ganz bestimmt!


Yannick Beyss

OPEN.9 - Offen für alle!